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Circular Economy – Ein Weg in eine nachhaltige Zukunft



Ökologische Erneuerung & Kreislaufwirtschaft: Schritte zu einer nachhaltigen Zukunft


Sieht sich die gesamte Welt mit dem gleichen Problem konfrontiert, reicht es nicht, nur einen Aspekt des Problems zu ändern. Es ist an der Zeit, das gesamte System umzustellen. Jede Systemänderung muss dabei einen bedeutenden Wandel in der Art, wie wir denken, mit sich bringen. Das bedeutet, kulturell bedingte Vorstellungen darüber, was wir als globale Gesellschaft und als Individuen brauchen, infrage zu stellen und an tief verwurzelte Vorstellungen über “das gute Leben” zu rütteln.

Vielleicht sind Sie ja auch selbst mit dem Motto: “Raus mit dem alten, rein mit dem neuen” aufgewachsen?

Wendet man diese Motto auf Ideen für Nachhaltigkeit, neue Prozessgestaltung und zirkulärwirtschaftliche Geschäftsmodelle an, so können diese funktionieren!

Allerdings ist diese Denkweise nicht nützlich, wenn es um Dinge geht, welche nicht biologisch abbaubar sind. Dazu zählen beispielsweise Produkte aus Polymeren, Legierungen oder Metallen.

“Raus mit dem Alten und rein mit dem Neuen”: Dieses Motto zwingt uns dazu, besorgniserregende Mengen von Materialien aus einem endlichen Vorrat an Ressourcen zu entnehmen, ohne diese wieder auffüllen zu können. Diese Gewohnheiten erschöpfen nicht nur unsere natürliche Umwelt, sondern produzieren auch giftige Abfälle, die alle Lebewesen der Erde in große Gefahr bringen – uns eingeschlossen. 

Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, einen anderen Weg zu finden, damit wir mit unserem Kunststoffproblem, aber auch den vielen anderen Schwierigkeiten besser umgehen können. 

Der Grund?

Unsere derzeitige Art der Produktion und des Recyclings von Materialien ist auf lange Sicht ineffektiv und wird voraussichtlich ein sehr hartes und schmerzhaftes Ende nehmen.


Neue Gewohnheiten oder ein neues Verfahrensmuster?


Das Problem ist, dass wir nicht aufhören werden zu produzieren, zu fertigen, zu verkaufen und selbst zu kaufen. Wir brauchen unsere Kühlschränke, Waschmaschinen, Smartphones und andere Helfer, welche uns unser tägliches Lebens gemütlicher machen. 

Wir haben eine Gesellschaft hervorgebracht, welche einkauft und konsumiert. Wozu? Um Langeweile zu vertreiben und sich in der Unsicherheit der heutigen Welt durch den Besitz materieller Dinge sicherer zu fühlen. Darüber hinaus haben wir ein Wettrennen innerhalb des Wettbewerbs geschaffen, bei dem die Dinge, welche wir besitzen, zu Statussymbolen werden – ein Weg, um uns voneinander zu unterscheiden und in verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zu positionieren. 

Aber lassen wir uns nicht zu sehr in die psychologischen Aspekte verstricken! Wir sind Menschen, und wir mögen unsere materiellen Besitztümer. 

Der psychologische Wandel, welcher erforderlich wäre, um unsere Einkaufs- und Lebensgewohnheiten zu verändern, ist weitaus größer als die Vermittlung der Folgen unseres Konsums. Wir müssen also eine Lösung finden, die unsere Vorliebe für materielle Sicherheit und kapitalistische Geschäfte unterstützt, der Umwelt dabei jedoch nicht weiter schadet, sondern auf ihr Nachwachsen und ihre Vitalität abzielt.

Aber sind wir für eine solche Aufgabe überhaupt bereit?

Zunächst müssen wir die von uns verwendeten Begriffe dekonstruieren. Nachhaltigkeit ist ein beliebtes Schlagwort und Konzept, allerdings ist es etwas veraltet. Nachhaltige Praktiken mögen helfen, den ökologischen Status quo zu erhalten, aber sie regen nicht zu einem neuen Denken an. Der Begriff Nachhaltigkeit ist dabei sehr einschränkend, da er in vielen Fällen verlangt, dass wir unseren Konsum drastisch reduzieren, was wiederum dazu führt, dass wir Nachteile in unserem eigenen Lebensstil in Kauf nehmen müssen, um nachhaltiger zu sein. 

Natürlich sollten wir alle Schritte zu einem bewussteren Konsumverhalten nutzen, allerdings müssen wir auch realistisch sein, was die Lebensqualität betrifft, welche wir uns wünschen.

Regenerative Verfahren ermöglichen es uns, die Freiheiten und Freuden, die mit unserem derzeitigen Konsum verbunden sind, auf eine Art und Weise aufrechtzuerhalten, die nicht nur eine Schädigung des Planeten vermeidet, sondern auch zur Wiederherstellung und Verbesserung seiner Gesundheit beiträgt.


Ein zirkuläres Geschäftsmodell 


Eine Kreislaufwirtschaft ist eine kollektive Initiative, an der kleine und große Unternehmen auf lokaler und globaler Ebene beteiligt sind. Sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen übernehmen Verantwortung für die anfallende Arbeit und leisten produktive Beiträge zu Wirtschaft und Umwelt.

Es wird konzeptionell anerkannt, dass für das Wohlergehen der Wirtschaft auf allen Ebenen eine Veränderung der Systeme notwendig ist und kleine, begrenzte Fixierungen keine langfristige Lösung bieten.

Eine zentrale Frage in der Kreislaufwirtschaft lautet daher: Wie kann der von uns produzierte Abfall abgebaut werden und sich regenerieren, ohne unsere natürlichen Ressourcen zu erschöpfen?

Die Menge der Emissionen, die durch die Aktivitäten eines Unternehmens einschließlich seiner Lieferkette erzeugt werden, ist ein Maß für seinen Kohlenstoff-Fußabdruck, auch genannt “carbon footprint”. Um diesen zu reduzieren müssen wir einen Weg finden, die verbleibenden Kohlenstoffemissionen durch die Schaffung CO2-neutraler Lieferketten auszugleichen.

Waschmaschinen, Kühlschränke, Mobiltelefone et cetera – die durchschnittliche Lebensdauer eines solchen Haushaltsgeräts beträgt etwa zehn Jahre, die eines Mobiltelefons etwa zwei bis drei Jahre

Obwohl Hersteller beginnen, Recycling-Programme zu entwickeln, landet der Großteil dieser Gegenstände auf Mülldeponien, wo sie giftige Abfälle produzieren.

Doch wie können wir von diesen Gegenständen über ihre Haltbarkeitsdauer hinaus profitieren, um ihre Auswirkungen auf die natürliche Umwelt zu minimieren oder im Idealfall zu eliminieren?

Die Wiederverwendung von Ressourcen erfordert ein Umdenken und eine Neugestaltung von Produkten und deren Komponenten. Dazu zählt unter anderem, Verpackungen beziehungsweise Materialien zu entwickeln, welche sicher abgebaut werden können, um unsere Umwelt zu erhalten und weiterhin Ressourcen für neue Produkte zu besitzen.

Circular Economy ist eine fortgeschrittenere Art des Recyclings als die einfache Wiederverwendung von Materialien. Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft arbeiten daran, neue Rohstoffe zu schaffen, damit Güter, welche wir heute verwenden, zu den Ressourcen werden, auf welche wir morgen angewiesen sind.

Ein solches Modell motiviert Verbraucher dazu, Produkte an die Hersteller zurückzugeben, welche diese dann in ihre technischen und biologischen Teile zerlegen und neu gestalten, um sie an anderer Stelle zu nutzen.

Dies ist ein Beispiel für einen Systemwandel, an dem sowohl Käufer als auch Hersteller beteiligt sind. Er setzt dabei an unserer Gewohnheit an, Produkte wegzuwerfen, welche nicht mehr funktionieren oder welche wir nicht mehr benötigen, um ihre Bestandteile zu reintegrieren. Durch die Erzeugung solcher Produkte verringern wir die Menge unseres Abfalls und reduzieren somit die Auswirkungen auf unsere Umwelt.

Es gibt jedoch auch andere Ansätze. Forscher in der Biotechnologie haben Wege zum Abbau bestimmter, nicht wiederverwertbarer Kunststoffe wie beispielsweise Polymere gefunden, welche unterschiedliche Industrien bereits in ihre Prozesse integriert haben.

Die Rückführung von Kunststoffen in ihre monomere Form kann dabei die Grundlage für den Ersatz nicht erneuerbarer Rohstoffquellen schaffen. Andere Wege können jedoch auch die Schaffung völlig neuer Produkte beeinflussen, bei welchen mit alten Bestandteilen gearbeitet wird. 

Ein Geschäftsmodell der Kreislaufwirtschaft erfordert jedoch mehr als die bloße Tätigkeit eines produzierenden Unternehmens. Hersteller, Unternehmer, aber auch die Verbraucher spielen alle eine zentrale Rolle wenn es darum geht, das System so zu verändern, dass es nachhaltige Veränderungen in unserer Infrastruktur und Wirtschaft bewirkt. Hierbei ist wichtig, dass dieses Verhalten die Grundlagen unseres Systems so verändert, dass ein neues Paradigma angenommen wird, welches Ressourcen in eine gesündere, regenerative Umwelt verwandelt.

Das Potenzial für ökologische Innovationen, das in einem Geschäftsmodell der Kreislaufwirtschaft steckt, ist unendlich. Allerdings  erfordert es neue Ideen und motivierte Menschen, welche diese Möglichkeiten entdecken. Die Zusammenarbeit mit Universitäten durch offene Innovation kann hierbei dazu beitragen, neue Ideen für eine regenerative Zukunft zu entwickeln. 

Setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung, um zu erfahren, wie Telanto Ihnen dabei helfen kann, mit Hochschulstudenten die Reise Ihrer Organisation in eine zirkuläre und nachhaltige Zukunft zu unterstützen.

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About the Author

Colleen Thornton is a copywriter with expertise in research and higher education. She holds a Masters degree from Ryerson University in Toronto, Canada, where she participated in several collaborative large-scale research projects in education. Her Master thesis, which investigated educators’ perspectives on inclusive education environments, was nominated for a prestigious award and later published in a Taylor & Francis academic journal. Colleen is a former lecturer, supervisor, and mentor for undergraduate students, and she’s inspired by Telanto’s innovative approach to uniting students with real-world business.

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